Globalisierungsgedanken von Steiner
„Eine Seite dessen, was die Strömung der Geisteswissenschaft in der Welt zu bedeuten hat, ... das ist, dass wir in unserer Gegenwart es so außerordentlich nötig haben, dem, was wir nennen können unseren Weltenkörper, eine Art von Seele zu geben.
Weltenkörper! ...Wir brauchen nur um ein weniges zurückzuschauen in der
geschichtlichen Entwickelung der Menschheit, und wir werden finden,
dass vor verhältnismäßig kurzer Zeit der Gedanke von einem Weltenkörper,
der von einer Menschheit, die ein Ganzes bildet, bewohnt wird, den
Menschen noch nicht zum Bewusstsein gekommen ist. ….
Solche Kulturen sind zwar noch immer vorhanden, wir sprechen mit Recht von einer italienischen, russischen, französischen, spanischen, deutschen Kultur. Aber neben alldem merken wir heute, wenn wir den Blick über den Erdkreis hinschweifen lassen, dass etwas Einheitliches, Gleiches sich über den ganzen Erdball hinbreitet, etwas, was die Völker des Erdballes in einer Einheit verbindet und was von entferntesten Völkern zu entferntesten Völkern spielt. Wir brauchen nur zu denken an den Industrialismus, an Eisenbahnen, Telegraphen, an die Erfindungen der letzten Zeit. In derselben Weise stellt man Schecks aus und kassiert sie ein, baut Eisenbahnen und Telegraphen über den ganzen Erdkreis hin, und ebenso wird es sein mit den Erfindungen, die noch vor der Tür stehen.
... Alles dies versorgt die Menschheit mit Brot, Kleidern, sowie mit den immer mehr erhöhten Luxusbedürfnissen. Eine materielle Kultur hat sich über den ganzen Erdball gebreitet, ohne Unterschied zwischen Nation und Nation, zwischen Rasse und Rasse. ...Und diese Kultur wird eine immer mehr materielle werden, unser Erdenkörper wird immer mehr von dieser Kultur umschlungen sein.
Diejenigen Menschen aber, welche die Notwendigkeit der geisteswissenschaftlichen Bewegung einsehen, werden das Verständnis immer mehr entwickeln, dass niemals ein Körper bestehen kann ohne Seele. So wie eine materielle Kultur den ganzen Erdenkörper umfasst, so soll Geist-Erkenntnis die Seele sein, die sich über die ganze Erde ausbreitet, ohne Unterschied von Nation, Farbe, Rasse und Volk.
.... Was sich im großen über die Erde hin abspielen wird als eine die ganze Erdenmenschheit umfassende geistige Bewegung, muss sich aber auch abspielen im allerkleinsten von Seele zu Seele.“
Aus: GA 130, Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit , 277 ff.
Solche Kulturen sind zwar noch immer vorhanden, wir sprechen mit Recht von einer italienischen, russischen, französischen, spanischen, deutschen Kultur. Aber neben alldem merken wir heute, wenn wir den Blick über den Erdkreis hinschweifen lassen, dass etwas Einheitliches, Gleiches sich über den ganzen Erdball hinbreitet, etwas, was die Völker des Erdballes in einer Einheit verbindet und was von entferntesten Völkern zu entferntesten Völkern spielt. Wir brauchen nur zu denken an den Industrialismus, an Eisenbahnen, Telegraphen, an die Erfindungen der letzten Zeit. In derselben Weise stellt man Schecks aus und kassiert sie ein, baut Eisenbahnen und Telegraphen über den ganzen Erdkreis hin, und ebenso wird es sein mit den Erfindungen, die noch vor der Tür stehen.
... Alles dies versorgt die Menschheit mit Brot, Kleidern, sowie mit den immer mehr erhöhten Luxusbedürfnissen. Eine materielle Kultur hat sich über den ganzen Erdball gebreitet, ohne Unterschied zwischen Nation und Nation, zwischen Rasse und Rasse. ...Und diese Kultur wird eine immer mehr materielle werden, unser Erdenkörper wird immer mehr von dieser Kultur umschlungen sein.
Diejenigen Menschen aber, welche die Notwendigkeit der geisteswissenschaftlichen Bewegung einsehen, werden das Verständnis immer mehr entwickeln, dass niemals ein Körper bestehen kann ohne Seele. So wie eine materielle Kultur den ganzen Erdenkörper umfasst, so soll Geist-Erkenntnis die Seele sein, die sich über die ganze Erde ausbreitet, ohne Unterschied von Nation, Farbe, Rasse und Volk.
.... Was sich im großen über die Erde hin abspielen wird als eine die ganze Erdenmenschheit umfassende geistige Bewegung, muss sich aber auch abspielen im allerkleinsten von Seele zu Seele.“
Aus: GA 130, Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit , 277 ff.
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