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DIE ÄGYPTISCHEN PLAGEN UND DIE HEUTIGE SITUATION


Eine Betrachtung über die Zusammenhänge der damaligen Ereignisse mit den heutigen

Gerade die derzeitig auch noch grassierende Heuschreckenplage lässt uns an diese altägyptischen Zeiten erinnern. Wobei man immer davon ausgehen muss, dass wir es bei der Schilderung dieser Ereignisse mit einer Bildersprache zu tun haben, die allgemeine Gültigkeit hat.

„Ägypten“ steht dabei als Bild für die äußeren Lebensverhältnisse in unserer heutigen Zeit. Der „Frondienst des Volkes Israel“ für die Monumental-Bauten des Pharao entspricht dem Einspannen der Menschheit für die Massenproduktion der Industrie.
Und nun gipfeln die Ereignisse heute in dieser merkwürdigen Krankheit, die um die Erde geht. Der „Würgeengel“ geht um!

In Ägypten hieß es, dass die „Erstgeburt“ getötet würde. Was ist mit Erstgeburt gemeint: Es sind die Kräfte, die sich besonders an der Vergangenheit orientieren. Sie haben sich nicht bewährt. Sie haben ihre Aufgabe nicht erfüllt. Diese Kräfte sollten ausgeschaltet werden – (insofern sie nicht „durchchristet“ würden).

Es sollten in Ägypten die Häuser Israels verschont werden, die das "Blut eines Lammes" an die Pfosten der Türe streichen und das "Fleisch des Lammes" essen.
Das ist natürlich ein eindeutiger Verweis auf den Christus, das Lamm Gottes, und das spätere Abendmahl.
Das „Blut“ steht dabei immer für das göttliche Wort - Weisheit. Das „Fleisch“ für die Taten des Christus - Liebe. Also es geht um unser Denken, Sprechen und Schreiben einerseits, um unser Leben, unsere Taten andererseits. Wie weit orientiert alles in mir sich wirklich, konsequent an moralischen Gesichtspunkten? Gehen wir innerliche Kompromisse ein? (Äußere Kompromisse müssen natürlich ständig sein!)

Die Botschaft für heute ist: Wir dürfen nun durchaus uns nicht scheuen, nach außen in unsere Worte Wahres, Gutes, Geistiges einfließen zu lassen. (Das „Blut“ an den Pfosten der Türe, nach draußen gerichtet)

Und innerlich sollen die Taten Christi immerfort lebendig in uns leben und wirken und als Model für unser eigenes Tun dienen. (Das Verzehren des „Fleisches des Lammes“ und die Kraft, die daraus in uns entsteht)
Dann haben auch die Vergangenheitskräfte ihre Lebensberechtigung.

Und dann kann auch gleich Rettung erfolgen: Der Auszug aus Ägypten; die Überwindung des materialistischen Systems, des alten intellektuellen Denkens und des stark selbstbezogenen Handelns IN DER EIGENEN SEELE ! (Ich betone: Nicht der Fingerzeig auf die anderen! Nicht die Schuldzuweisung nach außen!)

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