Ich bitte meine nachfolgenden Gedanken wirklich ganz sachlich zu verstehen. Es soll damit keiner Verschwörungstheorie oder sonst etwas Vorschub geleistet werden. Kein für oder wider in Bezug auf irgendeine Parteiung.
Es ist eine notwendige Folge des kapitalistischen Wirtschaftssystems ( hier kein wertender, sondern ein rein sachlicher Begriff), dass sich immer wieder zu viel Kapital anhäuft und es deshalb zu einer Kapitalvernichtung kommen muss. (Deswegen Steiners Forderung, dass Kapital ähnlich wie bei Naturprozessen, sich nicht vermehrt, sondern abgebaut wird.)
Nun hatten wir bei der letzten Finanzkrise einen erheblichen Kapitalvernichtungsvorgang. Allerdings war es überraschend und erstaunlich, wie schnell sich wieder noch weitaus größere Kapitalmengen rund um den Globus anhäuften (Eine Folge der Globalisierung und Beschleunigung aller Prozesse). Die Zinspolitik weist darauf hin, dass die Wirtschaft diese Kapitalmengen auch nicht mehr durch vermehrte Investitionen aufsaugen kann.
Nun erleben wir als Nebeneffekt der Zeitereignisse einen ausgesprochen hohen Kapitalvernichtungs-Vorgang. Er müsste zwangsläufig alle Finanz-Prozesse erneuern und verjüngen.
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